04.07.2024 - 6 Einwohnerfragestunde

Reduzieren

Wortprotokoll

Frau Steußloff berichtet im Namen der Interessenvertretung „Lebenswerter Wittenbecker Landweg“ über die aktuellen Probleme im Bereich des Wittenbecker Landwegs / Cranzer Ring / Schwarzer Weg. Die Einführung der Zone-30 wurde bereits positiv aufgenommen. Aus Sicht der Interessenvertretung wird zu viel Verkehr durch den Wittenbecker Landweg geleitet, durch den geplanten Auffangparkplatz würde sich dieses Problem verschlimmern. Frau Steußloff erkundigt sich, ob ein Schallschutzgutachten erstellt wird und ob die Einführung einer Sackgasse des Schwarzen Weges möglich ist, um den Wittenbecker Landweg zu entlasten. Frau Zielinski erklärt, dass diesbezüglich ein Austausch mit Frau Steußloff stattfinden wird.

 

Herr Scholz berichtet als Vorsitzender des FSV Kühlungsborn über die geplante Sanierung des Sportplatzes Ost. Hierbei wird insbesondere die Parkplatzproblematik angesprochen. Neben dem FSV Kühlungsborn werden auch die DLRG, der Laufverein sowie weitere mögliche Nutzer Ansprüche auf ausreichende Parkplätze haben, die geplanten zehn Parkplätze werden nicht ausreichen. Möglich wäre die Nutzung der angrenzenden öffentlichen Stellplätze im Wald, wenn diese Nutzung für Sportplatznutzer exklusiv möglich wäre. Die Nutzung des Parkhauses durch die Sportplatznutzer ist keine geeignete Lösung. Frau Westphal erklärt, dass weiterhin Abstimmungsgespräche stattfinden werden, um entsprechende Lösungen zu erarbeiten.

 

Herr Schumacher erkundigt sich nach dem aktuellen Stand zur Umsetzung des Projektes „Hafenviertel“. Frau Westphal erklärt, dass der Bebauungsplan vor Ausbruch der Corona-Pandemie beschlossen wurde, die Situation für Hotelbauten haben sich geändert, jedoch sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen durch den B-Plan geschaffen für das geplante Sporthotel.

 

Herr Schumacher erkundigt sich, ob der Verkauf des Grundstücks westlich der Villa Baltic noch in dieser Legislaturperiode abgeschlossen werden soll. Herr Ziesig erklärt, dass diese Thematik heute auf der Tagesordnung steht.

 

Herr Schumacher bemängelt, dass das Zone-30-Schild im Wittenbecker Landweg zu unscheinbar angebracht wurde, hier soll möglichst ein größeres Schild oder ein anderer Standort gewählt werden. Frau Zielinski erklärt, dass die Größe des Schildes festgeschrieben ist, es können jedoch zusätzlich Piktogramme auf der Straße angebracht werden.

 

Herr Kaesler regt an, das Grundstück der ehemaligen Polizeistation als Parkfläche für Sportplatznutzer herzurichten.

 

Herr Kaesler bemängelt, dass der Verkehrsspiegel in der Ulmenstraße zugewuchert ist und schlecht eingesehen werden kann.

 

Frau Becker berichtet als Vorstandsvorsitzende der Volkssolidarität Bad Doberan/Rostock Land e.V. und des Jugendzentrums über stattgefundene Gespräche mit Jugendgruppen. Die Jugendlichen wünschen sich geänderte Öffnungszeiten des Jugendzentrums, die Errichtung einer Graffitiwand, die Ansiedlung einer Diskothek und eine Schlechtwetteralternative. Die Jugendlichen werden nun für die Planung des Außengeländes des Jugendzentrums beteiligt. Die Volkssolidarität wird die Einrichtung eines Jugendbeirates mit betreuen.